Ratgeber: Wie du den herrlichen Sommer in Beijing überlebst…

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Von Yavi Bartula, Beijing

Eigentlich ist er herrlich, der Sommer in Peking. Die Straßen sind voller gut gelaunter Menschen, die Rooftop Bars 24/7 gut besucht, die Outfits knapp und sexy, Musikevents en masse vorhanden, die Partynächte lang und ekzessiv, kühle Cocktails werden großzügig konsumiert. Doch es gibt eine dunkle Wolke im Paradies: die Hitze. Es ist so heiß, dass du zu gewissen Maßnahmen gezwungen bist, wenn du die Tage hier überstehen willst. Hier ein schneller Ratgeber, der aus meinen eigenen Erfahrungen der letzten Wochen resultiert…

im klimatisierten blue frog in sanlitun

1. Die wichtigste Regel: Du muss entspannen. Ja, lasse die Seele baumeln. Setz dich auf eine Dachterassenbar, tu nichts. Lege dich auf eine Parkbank, mach die Augen zu. Verbringe Stunden bei einer Grillparty im Garten, ohne an die bevorstehende Arbeit am Montag zu denken. Genieße einen Abend mit Freunden bei einem guten Essen und einem Wein oder Bier, ohne hektische Aufbruchstimmung. Diese Übung hat auch den Vorteil, dass du in überfüllten Bussen und U-Bahnen mit schlechter Luft einfach die Augen zu machen und in deiner eigenen Welt eine imaginäre Reise machen kannst, bist du an deiner Station angekommen bist.

der heimliche Nationalsport: Parkbank-Chilling

Grill-Fleisch und Freunde - eine nahezu perfekte Kombination

Chillen und Trinken - ein Must-Do an heißen Tagen!

2. Beschneide deine Klamotten. Die Jeans klebt? Das Longsleeve beengt dich? Greife zur Schere und schneide wild hinein und großzügig weg. Der Vorteil: du kannst den Schnitt deinen eigenen Bedürfnissen anpassen und der ausgefranste Look ist ohnehin angesagt. Alternativ wählst du am besten weite Kleider, flatternde Blusen, lockere Hosen die nicht direkt am Körper liegen sondern luftdurchlässig sind oder trägst von vornherein knappe Shorts. Passende Accessoires dazu gibt es übrigens zurzeit in unserem Pre-Summer-Sale.

aus Lang wurde Kurz

lange Sommerkleider verdecken Schwachstellen und Schweiß und sind sogar noch sehr angenehm

Wichtig: Weite, fallende Stoffe! Und Wasser.

3. Trinke warmen Tee, anstatt immer zu eiskalten Drinks zu greifen. Chinesen bereiten sich mit gekochtem Wasser das ganze Jahr auf die heiße Jahreszeit vor. Kalte Getränke und Speisen müssen auf Körpertemperatur erwärmt werden, was deutlich mehr Energie kostet, als warme Nahrung herunterzukühlen. Außerdem ist das Qi bei lauwarmen bis warmen Speisen besser geschützt und China ist das Land des Tees. Das sind ja wohl genügend Argumente!

Der Wulong Tee aus Taiwan für 20 Euro // getrunken in Gulou

Der Energie-Tee aus Minze // getrunken im Ritan-Park

4. Wähle frische Speisen, wie eine saftige Wassermelone am Arbeitsplatz oder einen Salat mit einem Gurken-Aloe-Vera-Cocktail zum Beispiel. Auch deftige, schwere Speisen erdorfern viel Energieaufwand und belasten an heißen Tagen zusätzlich.

Gurke-Aloe-Vera und Hummus-Paste mit frischen Gemüsesticks

Köstlich, erfrischend und kalorienarm

ein prächtiger Salat im Fresh Elements

5. Suche Wasserquellen! Einen Springbrunnen, ein Luftbefeuchtungssystem, einen See. Versuche eine Brise, ein paar Tropfen oder den Sprühregen auf deiner Haut zu spüren. Das macht dich zwar nur für einen kurzen Moment glücklich, aber – wie sagt man so schön: Lebe für den Moment. Mit diesem letzten Ratschlag verabschiede ich mich und gehe nun hinaus, um den Sommer zu genießen.

Der See im Ritan-Park

Der Luftbefeuchter mit Sprühregen in Sanlitun Village

Wasserspiele im Park

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