Asiatische Schaufensterpuppen: Auffälligkeit auf Kosten der Attraktivität

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Von Yavi Bartula, Düsseldorf

Mode ist in Asien ein wichtiges Thema. Alle wollen stylisch sein, gut aussehen und auffallen. Gar nicht so einfach bei der Massen von Menschen. Vielleicht werden auch deshalb Schaufensterpuppen mit allerlei skurrilem Zeug behangen, damit sie ja nicht übersehen werden. Bei meinen Streifzügen durch China und Malaysia bin ich auf so manche gewöhnungsbedürfige Deko gestoßen, die irgendwie so gar nicht stylisch sind.

Puppen in Kuala Lumpur, Malaysia

Ich will ja nicht sagen, Asiaten hätten keinen Geschmack. Ich habe schließlich schon wunderbare Schaufenster gesehen und die Kreativität vieler Ladenbesitzer bewundert. Doch gerade in den großen Metropolen wie Kuala Lumpur fehlt einigen Dekorateuren scheinbar ein wichtiges Gen. Vielleicht kann man die misslungen Puppenoutfits in der Berufsausbildung zur Schaufensterpuppen-Stylistin (falls es so etwas in Asien überhaupt gibt) als “so-bitte-nicht-Lektion” verwenden. Als einladenden Blickfang nutzen sie aber leider nichts. Trotzdem: Hut ab für den großen Entertainment-Faktor – aber bitte wieder Hut schnell wieder drauf um die roten Haare zu verbergen.

Nein, kein Fasching in Kuala Lumpur

Püppchen in Seoul, Korea

Shoppingmall, Kuala Lumpur

Die Realität ist manchmal hart, vor allem hier in Hong Kong

Malaysia ist muslimisch: Puppen in Sandakan, Borneo

Ähnliches Perrücken-Phänomen wie schon in Kuala Lumpur: Peking

und NEIN, diesmal nicht Asien: den Perrückentrend habe ich Anfang des Jahres bereits in Wien gewittert. Oje.

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